Was mir wichtig ist


Normalerweise verliebe ich mich zuerst in die Geschichte, aber was mir immer wichtiger wird, ist eine gute Teamarbeit. Vor allem mit der Regie, aber auch mit Produktion, Szenografie, Licht, Postproduktion… alleine kann man keinen Film machen.

Ein besonders wertvolle Zeit ist für mich die PreProduktion. Dies ist oft der kreativste und einflussreichste Arbeitsschritt. Hier kann man eine gemeinsame Sprache mit der Regie und für den Film entwickeln und alle eventuell aufkommenden Probleme beseitigen. Der eigentliche Dreh ist dann immer wieder ein bereicherndes, intensives Abenteuer. Wenn ich mich „Director of Photography“ nenne -und so ein schön treffendes Wort gibt es nur im englischen- bedeutet das für mich alle bildgestalterischen Entscheidungen von der Pre- bis zur Postproduktion zu betreuen.

Bio


Jana Pape ist Kamerafrau in Berlin, aber reisefreudig. Eine Geschichte in Bilder zu übersetzen und eine visuelle Entsprechung für die Geschichte zu entwickeln, macht ihr genauso viel Spaß wie logistische und technische Herausforderungen zu meistern.

Aufgewachsen in Oldenburg wechselte sie zur Fachoberschule Gestaltung um ein Jahr teilzeit zur Schule zu gehen und währenddessen als Kamerafrau und Editor fürs Lokalfernsehen, Oldenburg 1 zu arbeiten. Außerdem war sie Team des Kurzfilmfestivals zwergWERK und als EB-Assistenz fürs den NDR tätig.

Danach zog es sie in die Großstadt, zu Studio Hamburg Postproduktion. Hier absolvierte sie ihre AV-Mediengestalter Ausbildung und lernte den Postproduktions-Workflow szenischer Filme kennen. Wobei sie die Übergangszeit von der Abtastung analogen Films zu rein digitaler Filmproduktion miterleben konnte. Ihr Gesellenstück “Ankerhemmung”, drehte sie auf s16mm und würde damit für den Bildgestalterinnen Nachwuchspreis des IFFF Köln nominiert.

Anschließend zog es sie ans Set, vorrang ins Lichtdepartment. Den Licht, ist in ihren Augen das mächtigste Gestaltungsmittel und bei allen technischen Entwicklungen, das was bleibt. Es folgten eigene Kameraarbeiten und eine lange Reise durch Neuseeland bevor sie 2012 begann an der Filmuniversität in Babelsberg, Cinematography zu studierten.

Während ihres BA Studiums spezialisierte sie sich auf die szenische Kameraarbeit unter Einbeziehung von Compositing und VFX. Ihr Abschlussfilm MASCARPONE ist ein bunter mix aus altmodischen Filmtricks und modernen Compositing. Der Film lief weltweit auf über 60 Festivals und brauchte ihr eine Nominierung für den Deutschen Kamerapreis 2019 ein. Außerdem wurde sie zu mehreren internationalen Workshops eingeladen. Unter anderem studierte sie zwei Semester an der FAMU-International in Prag und 9 Monate, bei Up.Grade, einer weltweit einzigartigen Fortbildung für Farbkorrektur und Color Science. Ihr MA Abschlussfilm ist einen abendfüllender Spielfilm, “O mein Gott” wird Ende 2019 Premiere feiern. 

In Zukunft möchte Sie gerne international arbeiten und an Produktionen die bildgestalterisch von einer ganzheitlichen Betreuung in der Postproduktion profitieren. Ab und zu, dreht sie gerne auch nur die Farben.

Preise&Nominierungen


2019 Nominiert: Deutscher Kamerapreis 2019 (MASCARPONE)

2018 Gewonnen:Best Cinematography in an Animation film: Zsigmond Vilmos International Film Festival, Szeged (MASCARPONE)

2017 Nominiert: ARD-ZDF-Förderpreis für Frauen und Medientechnologien (BA Arbeit)

2016 Gewonnen: Absolventenpreis der Filmuniversität Babelsberg für die beste Bachelor Arbeit

2011 Nominiert: Nationaler Wettbewerb für BildgestalterInnen, mit (ANKERHEMMUNG)

FILMOGRAPHIE Auswahl


O MEIN GOTT 87min

Regie: Steffen Heidenreich, Produktion: Bubbels Film in Ko-Produktion mit Filmuniversität Babelsberg.

premiere TBA 2019

 

ROOMS 23min 360° VR Film

Regie: Christian Zipfel, Produktion: Niklas Burkhard: Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Im Wettbewerb: 75. Bienale de Cinema, linear VR Competision. BIFF BUSAN, Adelaine Film Festival, Thessaloniki International Filmfestival. je in 2018

Gewonnen: Prix Immersion Award 2018 FNC explore, Festival du Nouveau Cinema de Montreal

 

MASCARPONE 14min

Regie: Jonas Riemer, Produktion: Johannes Schubert: Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Gewonnen: DEFA Förderpreis für Animation, 30. Internationalen Kurzfilmfestival Dresden. 2018

Gewonnen: Grand Prize, Kyoto international Student Film & Video Festival. 2018 Japan

Gewonnen: „Best Action“ – HollyShorts Film Festival (LA, USA)

BAFTA students shortlist 2018

Nominiert: Studio Hamburg Nachwuchspreis 2018, Nominiert Deutscher Kamerapreis 2019, jeweils als bester Kurzfilm.

 

Won: Best Action: HollyShorts Film Festival, 2018 LA USA 2018

KATHARIS 12min

Regie: Alison Kuhn

Regionaler Wettbewerb 2018: Max Opfüls Preis

 

ZWEI SOLDATEN 45min

Regie: Paul Hoffmann,

Gewonnen: Bester Spielfilm, 5. Boddienale 2017

Gewonnen: PRESIDENT’S AWARD, 5th north carolina film awards Official Selection, Raleigh, USA 2017

 

GIGANT 15min als Kapitel von Grenzenlos – Geschichten von Freiheit & Freundschaft 80min

Regie: Johanna Benz Produktion Bildersturm WDR Gothe Institut

Festivalteilnahmen: 30. Internationales Kurzfilmfestival Dreseden 2018

Zlin Film Festival – International Children and Youth Festival, 2018 Tschechien

Grenzenlos als Reihe außerdem als Kinoauswertung, 22.03.2018